Das Seminar richtet sich an Personen, die wenig textile Vorbildung haben und in ihrem Arbeitsumfeld Entscheidungen über den Einkauf, die Entwicklung oder den Verkauf von Bekleidung treffen, oder in Bereichen wie z. B. Maschinenbau oder Faserindustrie für die Herstellung von Textilien tätig sind.
Das Seminar trägt dazu bei, die Fragestellung, inwiefern Polyester und Polyamide in der Bekleidung einen wichtigen Stellenwert einnehmen, zu erläutern, und zeigt die wachsende Bedeutung von Elastanen in der Bekleidung auf.
Es werden die Möglichkeiten und Grenzen der Nachhaltigkeitsfrage diskutiert, um auf die veränderten Ansprüche der Endverbraucher einzugehen.
Das Verständnis der textilen Herstellungsprozesse und deren Einfluss auf Produkteigenschaften erweitert die Möglichkeiten im Design und den Gebrauch. Die Analyse an Stoffen und das Erstellen von Anforderungsprofilen werden von allen Teilnehmern erarbeitet.
Das Seminar beinhaltet weniger die textile Flächenherstellung. Hierzu wird ein gesondertes Seminar, „Technologie und Bindungstechnik der Maschenwaren“, angeboten. Es wird auch nicht auf die Veredlung und die Konfektion eingegangen.
Inhalt:
– Chemischer Aufbau, Zusammensetzung und Herstellungsprozesse
– Basiswissen über mechanische Weiterverarbeitung von der Faser bis zum Garn und deren Eigenschaften, die über diese Prozesse zugeführt werden
– Erstellung von Endverbraucher-Anforderungsprofilen in den typischen Bekleidungskategorien Wäsche, Bade, Strumpf und Sportbekleidung sowie Kompressionsartikel
– Erarbeiten möglicher Auslobungen für Anhängeetiketten und POS-Materialien
– Analyse von Stoffen der Bekleidung im Hinblick auf Fasern, Textilprozesse und Qualität